Storytelling Salon

8. Februar 2018 19:30
Local Heroes1

Unter dem Leitmotiv „Local Heroes“ kommen Menschen zu Wort, die auf ihre Art und Weise, etwas für das „wir“ in unserer pluralen Gesellschaft tun. Als Vorbilder und Brückenbauer sind sie Helden des Alltags. Wie sehen und gestalten sie ihr Leben? Wie in den vergangenen Jahren werden Geschichten aus afrodeutschen und transnationalen Blickwinkeln erzählt. Storyteller*innen: Die Ärztin Evelyne Bischoff-Wörner. Der Kultur-

schaffende Manga Diagne. Führungscoach Noaquia Callahan vom Colored Bird Institute. Allie Bangura vom Afro-deutschen Akademikernetzwerk ADAN und die Unternehmerin Napoe Ayindo. Mit einem Auszug der Superhelden Ausstellung von Julius B. Franklin. Moderation: Hadija Haruna-Oelker und Remi Busch

 

 

8. Februar

19:30 Uhr

Einlass eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn

 

Eintritt frei

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storytelling salon nachbereitung 3

Nachbereitung:

 

Storytelling Salon – 08.02.

 

„Who are your local heroes?“

Das ist das Motto der, anlässlich des Black History Month in Frankfurt, gegebenen Veranstaltung: “Storytelling Salon“

Doch, was macht einen Superhelden aus?
Seine durch Zufall erhaltenen Kräfte, viel Geld oder gar seine Hautfarbe?

Die Stimmung im CAFÉ in sankt peter ist nicht wirklich zu der in einem klassischen Superheldenfilm einzuordnen:
Man hört viel Gelächter.
Menschen begrüßen sich und fallen sich in die Arme.

Weißweingläser klirren und bei gedämmten Licht beginnt die Veranstaltung.

Das Lied “Superheld“ von Samy Deluxe läuft als Intro und spätestens jetzt versteht man, um welche Superhelden es sich hier handelt.
Nicht die Fiktiven, die wir alle aus Hollywood Filmen kennen.
Es geht um die Menschen im eigenen Umfeld, die einen inspirieren.

Die Anderen durch ihr Taten ein Vorbild sind.
Ob sie nun politisch aktiv sind oder einfach zeigen, was man alles erreichen kann, wenn man nur wirklich will.

Die eingeladenen “local heroes“ sind aus verschiedenen beruflichen und örtlichen Herkünften und erzählen in ihrem eigenen Stil. Kein Vortrag gleicht dem anderen und ist jedoch nicht weniger interessant.

Die Vorträge der “local heroes“ sind fesselnd.
Man erfährt viel Persönliches aus dem Leben der Redner, was einem auch oft nahe geht.
Allerdings kommt man dennoch nicht herum, ständig zu lächeln.
Denn so persönlich die Vorträge auch sind, erzählen die “heroes“ sie mit so viel Humor und Witz, dass man meist einfach nur lächeln kann.

In den Vorträgen geht es um Persönliches.
Die Beschreitung des Lebensweges als Angehöriger einer Minderheit in der eigenen Gesellschaft.
Es geht um Familie, Ausbildung und Hobbies.
Alles was ihnen wichtig ist, geben sie ihren Mitmenschen mit auf den Weg.

Alle sind sehr herzlich und laden gleich zu einem gemütlichen Gespräch

nach der Veranstaltung ein.
Hat man eine Frage oder möchte sich mit einem der Vorträger unterhalten, setzt man sich einfach nach der Veranstaltung noch zusammen.

Alles in allem war es eine gelungenen und sehr interessante Veranstaltung, die einem viele Einblicke in die Leben anderer Menschen und deren Hürden gegeben hat.
Und wenn man eine Lehre aus all den Geschichten ziehen kann, dann die, dass jeder von uns etwas für das Miteinander in unserer Gesellschaft tun und zu einem “local hero“ werden kann.

Veranstalter des Storytelling Salons ist die „Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland“,
die seit über 30 Jahren rassismuskritische Arbeit in Frankfurt leistet.
Der Storytelling Salon ist eine Veranstaltung, die im Ramen des Black History Month in Frankfurt stattfindet.

Weiter im Programm geht es am 15.02. im Frankfurter Filmmuseum mit einer Vorstellung des Films “Black Woman in Medicine“.
Zudem wird auch das Afrikanische Kulturfest vom 22. - 24- Juni im Rebstockpark Frankfurt angepriesen.

 

Text: Simon Schönfeld
Social Media Redaktion - sankt peter

Die Veranstaltung der Frankfurter Regionalgruppe der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) findet in Koperation mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, dem US-Konsulat Frankfurt, der jugend-kultur-kirche sankt peter und den Machern des Filmfestivals Africa Alive statt.

 

 

Was ist der BHM?

Die Tradition geht auf das Jahr 1926 zurück, als der Historiker Carter G. Woodson in den USA eine Veranstaltungsreihe initiierte, um die Öffentlichkeit auf die Geschichte und die kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leistungen der afro-amerikanischen Bevölkerung aufmerksam zu machen. Der erste BHM in Deutschland wurde 1990 gefeiert.

 

Details

Datum:

8. Februar 2018 19:30

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Einlass:

19:30 Uhr

 

Eintritt:

frei

 

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8. Februar 2018 19:30