Jugendkulturkirche Sankt Peter soll junge Menschen vereinen

DPA vom 15.11.2007

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Jugendkulturkirche Sankt Peter in

Frankfurt soll das Zusammenleben junger Menschen in der Rhein-Main-

Region fördern. Workshops und Kulturangebote in der zum Konzertsaal

umgebauten Kirche sollten dazu beitragen, dass sich Jugendliche mit

unterschiedlicher Herkunft und auch verschiedenen Religionen besser

kennenlernen. Ein Konzert der Band Lexington Bridge am 30. November

eröffnet die mehrtägige Einweihung von Sankt Peter, wie Pfarrer

Jürgen Mattis vom Evangelischen Regionalverband Frankfurt am

Donnerstag berichtete. 5,5 Millionen Euro haben Stadt, Verband und

die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau in den Umbau investiert.

Scheinwerfer, Lautsprecher und Discokugeln hängen von der Decke

der Kirche, der Altar von Sankt Peter steht auf einer Konzertbühne.

Das Gotteshaus für Jugendliche soll vielen Nutzungen gerecht werden.

Beim Umbau wurden im Ostflügel drei Etagen eingezogen. Eine 400

Quadratmeter große Glaswand teilt die so entstandenen Workshopräume

vom Veranstaltungsort im Hauptschiff, das Platz für bis zu 1000

Besucher bietet. Im Erdgeschoss können sich die Teenager im Café oder

an der Bar entspannen, im ersten Stock gibt es aber auch eine

Kapelle. In Krisensituationen stehen täglich Seelsorger zum Gespräch

bereit.

«Wir wollen die evangelische Jugendarbeit aus den Kellern und aus

dem Verborgenen herausholen. Junge Leute erhalten hier ihren eigenen

Kirchenraum», sagte Mattis. Verschiedene Lebensgefühle junger

Menschen sollten sich mit evangelischer Kirchentradition verbinden.

Partys, Konzerte und spannende Workshopthemen sollen 14- bis 25-

Jährige für die Jugendkulturkirche begeistern. Dabei sollen die

Jugendlichen möglichst selbst aktiv werden und das Programm

mitgestalten, sagte Sankt Peters Kulturchefin Valeska Falkenstein.

Die offizielle Eröffnung findet am 2. Dezember statt.

(Internet: www.sanktpeter.com)